Project Description

MATERIS ist einer der Weltleader der Spezialitätenchemie für das Baugewerbe. Die Gruppe orientiert sich um vier große Sparten: Farben, Mörtel, Aluminate und Adjuvantien.

Die Firma beschäftigt 8800 Mitarbeiter auf der ganzen Welt, verteilt auf 88 Standorte. Die Sicherheit ist einer der Grundwerte der Gruppe.

Das Projekt Sicherheit bei Materis

„Mit einer Inzidenzrate von 60 im Jahre 1995 war unser Sicherheitsniveau nicht gut“, erklärte Jean DAGOIS, internationaler Koordinator für Sicherheit und Umwelt, „aber wir hatten Aktionen eingeleitet, um dem Abhilfe zu schaffen.“

Damals hatte sich die Generaldirektion völlig durch die Implementierung eines Sicherheitsmanagementsystems und die Schaffung einer Sicherheitskoordinatorstelle engagiert. Die Ergebnisse waren spektakulär, da die Inzidenzrate Ende 1999 auf 12 gesunken war. Doch lag die Schwierigkeit bei einem solchen Fortschritt nicht zu sehr in der Erreichung des Ziels, sondern in seinem Fortbestand.

Ab 2001 war die Inzidenzrate wieder auf 20 gestiegen und wir mussten über Aktionen nachdenken, damit wir diese Zahl einerseits senken und sie andererseits dauerhaft beibehalten konnten.

Materis wandte sich an ETSCAF, um seine Ergebnisse im Bereich Sicherheit dauerhaft halten zu können

2005 wandte sich MATERIS an ETSCAF für eine gezielte, an die mittlere Führungsebene gerichtete Aktion über eine starke Sensibilisierungskampagne und die Einrichtung eines spezifischen praxisorientierten Tools.

Ziel war es, stabile Grundlagen für die Entwicklung einer Sicherheitskultur bei MATERIS zu garantieren: das Engagement für eine Interdependenz.

Dieses Tool ist ein perfekter Zusatz zu den anderen Instrumenten, der Fehlerbaumanalyse, der Risikoanalyse und thematischen Sicherheitsbesprechungen. Im Mittelpunkt steht die Akzeptanz des Personals.

Praxisorientierte Sicherheitsinstrumente: einfach und sofort einsatzfähig

Die bei MATERIS implementierten praxisorientierten ETSCAF-Sicherheitsinstrumente zielten auf die Effizienz ab.

Beobachtungsphasen sowie eine Synthese fanden mit einem Vorgesetzten statt und ein synthetisches Protokoll wurde erstellt.

MATERIS war sich darüber im Klaren, dass die Sicherheit immer wieder von vorne beginnen muss.

Wir müssen unsere Bemühungen aufrecht halten, um das Ziel null Unfälle anzustreben.
Jean DAGOIS, MATERIS

Diese Methode hatte sich bewährt, da die Inzidenzrate bei MATERIS im Mai 2009 auf 5 sinken konnte, nachdem sie neue Gesellschaften in China und Argentinien integriert hatten.

Bis 2012 war das Ziel der Gruppe MATERIS, bei 5 zu bleiben bzw. noch die Anzahl weiter zu senken.

Seit 2015 heißt MATERIS Cromology. Die Gruppe schreibt eine neue Seite ihrer Geschichte, deren Wurzeln auf bis zu zweieinhalb Jahrhunderte zurückgehen.